Bücherskorpione finden, fangen!

Vor allem in trockenen Gebieten kann man die kleinen Tiere sammeln. Zum Beispiel auf Bauernhöfen, die kaum Kontakt mit Pestiziden haben, stößt man auf den Pseudoskorpion. Dazu zählen vor allem Bio-Bauernhöfe. Trockene Hölzer mit Ritzen können ausgelegt werden und alle 2-3 Tage nach Bücherskorpionen untersucht werden. Mit viel Geduld, Temperaturen zwischen 18-30°C und einer guten Kopflampe sind Bücherskorpione auffindbar. Außerdem spielt die Höhe bei der Suche nach Bücherskorpionen eine zentrale Rolle. An höheren eher unberührten Stellen können die kleinen Spinnentiere am besten ausgemacht werden. Da die Feuchtigkeit des Standorts eine Rolle spielt, sind die gängigen Styroporbeuten nicht für Bücherskorpione geeignet. Das ideale Klima für sowohl Bienen als auch Bücherskorpione ist eine trockene Baumhöhle. So haben die beiden Tiere jahrelang schon, in einer Symbiose als funktionierendes Ökosystem, gelebt. Baumholz ist eine perfekte Wärmedämmung, luftdurchlässig und wasseraufnehmend.
Auch auf verstaubten Büchern oder im Schuppen könnte man versteckte Bücherskorpione antreffen. An solchen trockenen Gegenden finden sie ihre Nahrung, die u.a. aus Holzläusen, Bettwanzen, Milben, Fruchtfliegen und Silberfischchenen besteht.
Ein Feind des Bücherskorpion ist die Spinne aber auch der Kornkäfer, da er die kleinen Bücherskorpion Nymphen angeht.

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