Artgerechte Bienenhaltung – so wichtig wie noch nie

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Das weltweite Bienensterben hat Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt. Durch die ausbleibende Bestäubung durch Bienen, entstehen u.a. Folgen für die Lebensmittelproduktion. Ein Grund für das Bienensterben ist die Varroamilbe (Varroa destructor). Die Milbe stellt für Bienenvölker ein großes Problem dar, da sie Viren überträgt und sich auch im Brutraum der Bienen einnisten und vermehren kann. Dieser Feind wird oft fatalerweise mit dem Einsatz von Chemikalien im Bienenstock beseitigt. Durch die wirtschaftlich orientierte Bienenzucht der letzten Jahrzehnte wurden Honigbienen unnatürlichen und unmoralischen Methoden ausgesetzt, wie z.B. der Einsatz von Ameisensäure im Bienenstock oder die Haltung in Styroporbeuten. Bienen haben dadurch ihre Wehrhaftigkeit verloren. Sie sind zu sanftmütigen Arbeitsbienen gezüchtet worden, wodurch sie eine leichtere Beute für Feinde geworden sind. Daher ist der Artenschutz bei der Bienenhaltung heutzutage umso wichtiger.

Jede Person, die Interesse hat, Bienen artgerecht zu halten, kann dies mit einfachen Mitteln tun. Das geht beispielweise mit dem SchifferTree von Torben Schiffer, der einen naturgetreuen Lebensraum für Bienen bietet. Im SchifferTree, einem Bienenbaum, der ein natürliches Habitat einer Baumhöhle nachstellt, können Honigbienen artgerecht gehalten werden. So wird dem Bienenvolk freier Handlungsspielraum für den Ausbau ihrer Waben gegeben, anstatt Bienen zu zwingen in vorangelegte Bauten ihre Waben in einer bestimmten Art und Weise hineinzubauen.

Außerdem ermöglicht artgerechte Bienenhaltung mit Hilfe vom SchifferTree den Honigbienen ein Leben in einer natürlichen Symbiose mit anderen Tieren. Denn Bienen und z.B. Bücherskorpione leben bereits seit Jahrhunderten in Symbiose miteinander. Bücherskorpione, die zu der Klasse der Spinnentiere zählen, fühlen sich besonders in trockenen Gebieten wohl, wo sie u.a. Milben jagen können. Bücherskorpione können demnach im SchifferTree innerhalb des Bienenstocks auf die Jagd nach Varroamilben gehen, ohne dass die Bienen dabei verletzt oder bei ihrer Arbeit gestört werden.

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